Dorsten. Das milliardenschwere Investment-Unternehmen des Dorstener Millionärs Jürgen Salamon will in diesem Jahr 109 Millionen Euro an die Anleger seiner Dr.-Peters-Gruppe ausschütten. Wichtigste Stütze: „sicherheitsorientiert konzipierte Flugzeugfonds“.
Wie geplant oder besser als erwartet hätten sich die Flugzeugfonds entwickelt, so das in Dortmund ansässige Unternehmen. Sie trugen 47,1 Millionen Euro bei. Weitere 27 Millionen kommen aus dem Betrieb der Schiffsfonds und 35,9 Millionen aus Schiffsverkäufen, 10,3 Millionen aus Immobilien und US-Lebensversicherungen.
„Es freut mich besonders, dass sich in den schwierigen Zeiten die Fluggesellschaften als Leasingnehmer unserer Flugzeuge wie erwartet als zuverlässig erwiesen haben“, erklärt Jürgen Salamon, der Inhaber der Dr.-Peters-Gruppe.
Weniger zufrieden dürfte er mit dem weltweiten Schiffsmarkt sein. Sieben Frachter hat er verkauft, mit einer Reihe von Anleger (und deren Anwälten) liegt er im Clinch.
Hintergrund sind die Forderungen des Emissionshauses, die Gesellschafter sollten die erhaltenen Ausschüttungen zurückzahlen, weil diese nur Darlehn seien. Angesichts des unvorhersehbaren Einbruchs in der weltweiten Schifffahrt brauche man das Geld, so die Investment-Gruppen, um die Existenz der Fondgesellschaften nicht zu gefährden. Um die Details der Verträge und ihre Interpretationen gibt es nun juristische Diskussionen
Die Dr.-Peters-Gruppe hat in den letzten 34 Jahren 139 Fonds aufgelegt, in die mehr als 80.000 Anleger mehr als 6,3 Milliarden Euro investiert haben.

