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30 Seniorenwohnungen runden das Baugebiet ab

Marl. Mit dem Bau von 30 Seniorenwohnungen schließt die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft Neuma ein Baugebiet in Brassert ab, in dem vor acht Jahren bereits gestartet worden war.Damals hatte die Neuma zwischen der Plaggenbrauckstraße (im Westen), der Sauerbruchstraße (im Osten) und der Schachtstraße (im Süden) auf 11.500 Quadratmeter 32 Eigenheime errichtet. Die Treuhandstelle vervollständigte die Wohnsiedlung mit 20 Eigenheimen an der Lothar-Hentschel- und der Wilhelm-Wemmer-Straße.Mittlerweile hat die Neuma einen 4.000 Quadratmeter großen Garagenhof gekauft, der sich südlich an das Baugebiet anschloss. Hier werden zwei Häuser gebaut sowie der Anschluss der Lothar-Hentschel-Straße an die Schachtstraße.Der Bedarf an Seniorenwohnungen sei in Brassert und Alt-Marl sehr groß, erklärte beim ersten Spatenstich der Neuma-Aufsichtsratsvorsitzende Peter Wenzel. In Anlehnung an die Bebauung in der Umgebung gibt es eine zweieinhalbgeschossige Bauweise mit 18 Wohnungen für Einzelpersonen und zwölf Wohnungen für Zwei-Personen-Haushalte. Gesamtwohnfläche 1588 Quadratmeter.Besonderes Merkmal der Gebäude ist das Thema Energieeinsparung. Die Gebäude werden einen Jahres-Primärenergiebedarf von nicht mehr als 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter einhalten. Geplant sind eine Gasversorgung, eine Wärmedämmung mit einer 16-cm-Schicht und eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung.Die Lebensqualität wird mit einer vorhandenen Infrastruktur sichergestellt (Plus-Mark, Getränkemarkt, Bäckerei) sowie weiteren Geschäften an der Schachtstraße.Die Nachfrage nach den neuen Wohnungen sei bereits enorm, erklärte der ausscheidende Neuma-Geschäftsführer Dr. Hartmut Benecken.Die Maßnahme wird 3,1 Millionen Euro kosten, die Miete beträgt 4,85 Euro.

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