
Recklinghausen. Auf der BAB 2, kam es am Donnerstag Abend zu einer Massenkarambolage in die fünf Pkw verwickelt waren, drei Menschen schwer verletzt wurden und ein geschätzter Sachschaden von über 30.0000 Euro entstand. Zwischen der Anschlussstelle Herten und dem Autobahnkreuz Recklinghausen fuhr ein 38-jähriger Mann aus dem Kreis Wesel mit seinem Pkw Daimler Chrysler aus bisher nicht geklärten Gründen im rechten Fahrstreifen auf den vorausfahrenden Pkw Ford Ka einer 36-Jährigen auf. Die vorausfahrende Düsseldorferin war mit einem Pkw unterwegs, der ebenfalls im Bezirk Wesel zugelassen ist. Ihr Fahrzeug wurde durch den Aufprall herumgeschleudert und blieb unbeleuchtet und fahrunfähig auf dem mittleren und rechten Fahrstreifen liegen. Beide Fahrer konnten noch die Fahrzeuge verlassen und sich hinter der Seitenschutzplanke in Sicherheit bringen, bevor drei weitere Pkw in die Unfallstelle krachten. Eine 39-jährige Frau, ein 46-jährige Mann und ein 50-jähriger Mitfahrer wurden schwer verletzt und mussten nach notärztlicher Versorgung zur stationären Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden.

Fotos: Schulmann
Kurios: Nachdem die Richtungsfahrbahn Hannover für den Fahrverkehr wieder frei gegeben war, beobachtete eine Funkstreifenbesatzung einen Pkw, der mit laufendem Motor im mittleren der drei Fahrstreifen stand und um den die andern Verkehrsteilnehmer herumfahren mussten. Der 45-jährige Pkw-Fahrer aus Dortmund war vermutlich während der Wartezeit im Stau eingeschlafen. Weckversuche der Beamten ließen den Dortmunder kalt, er ließ sich auf den Beifahrersitz fallen, um dort weiter zu schlafen. Der Mann stand unter Alkoholeinwirkung und wollte die Beamten nicht ins Fahrzeug lassen, damit diese den Pkw aus dem Gefahrenbereich bringen konnten. Führerschein und Fahrzeug wurden sichergestellt.

