
Marl. Das künftige Kaufland-Kaufhaus wirft seine Schatten. Neun Monate lang (oder mehr) wird an dem Kaufhaus auf der Ecke Otto-Wels-Straße/Lipper Weg gebaut. Für die Hülsstraße bedeutet das die Umwandlung in eine Einbahnstraße – möglicherweise auf Dauer.
Es wird nicht ohne Engpässe abgehen, darüber ist man sich seit langem im Rathaus einig. Die Devise für die Parker heißt deshalb „Zusammenrücken“. Und obwohl seit Jahren das Problem bekannt ist, muss noch immer an einigen Punkten gearbeitet werden.
Wo das Kaufhaus hinkommt, fallen insgesamt 130 Parkplätze weg. Aber nicht sofort und nicht vollständig. Ein Drittel der Plätze (mehr als 40) sollen im hinteren Bereich auch während der Bauarbeiten erhalten bleiben.
Weitere 20 Plätze sollen längs der Hülsstraße entstehen. Die wird ab Lipper Weg und bis zur Droste-Hülshoff-Straße zur Einbahnstraße und zwar in Richtung stadtauswärts. Damit wird Raum geschaffen, um auf beiden Straßenseiten zu parken. Es gab hier bereits eine Einbahnstraße auf Probe. Sie zeigte, dass Lastwagen vielfach diesen Weg nutzten (und nicht vorher auf die Otto-Wels-Straße abbogen).
Weitere Parkplätze sollen auf dem Hülser Marktplatz geschaffen werden. Die Verwaltung will mit den Markthändlern eine Einigung erzielen. Ein früherer Vorschlag, die Händler sollen in die Fußgängerzone umziehen, lehnten diese ab.
Im Gespräch ist noch eine weitere kleine Fläche. Ob dort vorübergehend geparkt werden kann, müssen die Verhandlungen ergeben. Park-Engpässe werden in erster Linie an den Markttagen (Dienstag und Freitag) erwartet.
Damit sind aber noch nicht alle Verkehrsprobleme in Hüls gelöst. Die Frage ist, wie die großen Fertigbetonteile für das Kaufhaus angeliefert und gelagert werden. Doch darüber sind die Gespräche gerade erst angelaufen.
Die Markierungsarbeiten auf der Hülsstraße werden beginnen, sobald die Witterungsverhältnisse es zulassen. Vorher werden die Bauarbeiten auch nicht beginnen.

