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Senioren und Alleinstehende im Fokus der Neuma

Marl. Bauprojekte um Umfang von mehr als 25 Millionen Euro sind bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Neuma in Arbeit: Schwerpunkt sind 104 kleine Wohnungen in Hüls Süd sowie 30 Wohnungen für Senioren in Brassert und die Entwicklung des Hochhauses Laubfrosch in der Stadtmitte zu einer Senioren-Wohnanlage. Ein neuer Geschäftsführer und ein neuer Aufsichtsratsvorsitzender haben zum Jahresbeginn ihre Arbeit aufgenommen.

Nach 30 Jahren wird Dr. Hartmut Benecken Ende Februar als Neuma-Geschäftsführer in den Ruhestand gehen. Seit zweieinhalb Jahren arbeitet bereits Christoph Thier (45) als Technischer Prokurist bei der Neuma, jetzt ist er Chef. An seiner Seite steht als Aufsichtsratsvorsitzender Peter Wenzel – traditionell der Fraktionschef der größten Ratsfraktion (SPD). Sein Vorgänger Michael Groß ging als Bundestagsabgeordneter nach Berlin.

Das neue Spitzenteam übernimmt die Aufgabe, die Neuma auf ihre Kernaufgabe zu konzentrieren: Preiswerten Wohnraum bereitstellen, Baugebiete entwickeln, Dienstleistungen für die Stadt erbringen (Wohnungsverwaltung, Vermietung von Kindergärten und des Theater, Begleitung städtischer Projekte).

Zu den wichtigsten Aufgaben der Stadt gehört auch die Aufwertung der Siedlung Ovelheider Weg in Hüls-Süd. Dafür wurden bereits drei Hochhäuser mit je 46 Wohnungen abgerissen, im Frühjahr soll mit dem Bau von 140 neuen Wohnungen begonnen werden (11,3 Millionen Euro), dazu kommt eine Umfeldverbesserung für 8,5 Millionen. Miete: 4,70 Euro.

In Brassert wird an der Lothar-Hentschel-Straße eine Baulücke zwischen der Schachstraße und einer acht Jahre alten Neuma-Eigenheimsiedlung mit 30 Wohnungen für Senioren geschlossen. Kosten 3,1 Mio Euro, Baubeginn im Januar. Miete: 4,85 Euro.

In der Gartenstadt hinter der Feuerwache wurden im letzten Jahr 52 Geschosswohnungen, zwölf Doppelhaushälften und acht Winkelhäuser fertig (über 10 Mio Kosten). Jetzt sollen sich westlich 100 freifinanzierte Wohnungen anschließen, die Katholische Kirche vermarktet 8500 qm für Eigenheime und für die letzten 25.000 werden Gespräche mit Investoren geführt.

Zwei Millionen Euro hat die Neuma bereits in die Aufwertung des Laubfrosches gesteckt, in diesem Jahr steht er wieder im Mittelpunkt der 2,5 Millionen Euro, die die Neuma für Instandhaltung ausgibt. Das Hochhaus soll nach und nach in eine Seniorenwohnanlage (210 Wohnungen) umgewandelt werden.

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