
Vest (eib). Als „große Chance für Recklinghausen und die Region“ sieht die Junge Union (JU) des Kreises den Bau der „Recklinghausen Arcaden“ in der Kreisstadt. Bedenken um die Folgen für die anderen Kreisstädte haben die Jungpolitiker nicht.
Die JU des Kreises hatte sich von der Recklinghäuser Wirtschaftsförderung und dem Investor mfi im Löhrhofcenter informieren lassen. In den letzten Jahrzehnten haben sich in den Städten viel geändert, erklärte der Recklinghäuser Wirtschaftsförderer Holger Stoye. Mit Marktanalysen und „mit Mut zur Veränderung“ müsse man sich dem Wettbewerb stellen. Das Projekt sei ein Standortvorteil für Recklinghausen, damit wolle man aber auch den Kaufkraftabfluss aus dem Kreis stoppen bzw. abschwächen.
Das innerstädtische Einkaufszentrum sei die richtige Antwort auf die Verödung von Innenstädten, in Recklinghausen sei das sicherlich der Fall.
Die Recklinghäuser JU-Stadtverbandsvorsitzende Verena Gärtner stellte für die Junge Union fest: „Wir sehen in dem Projekt eine große Chance für Recklinghausen und die Region“, das auch für Jugendliche und Senioren attraktiv sein dürfte.
Die Bedenken der anderen Kreisstädte, das neue Angebot in Recklinghausen werde zur Verödung der eigenen Stadtzentren führen, waren für die JU kein Thema.

