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Recklinghausen (mc). Mit einer neuen Sporthalle startet das Hittorf-Gymnasium in das Schuljahr 2010/11. Darüber freute sich Schuldirektor Hermann Maas. Und nicht nur darüber können sich Schulleitung, Stadt und Projektleitung freuen. Für Energieberater Volker Remmler steht fest: „Bei dieser Sporthalle kann man mit Fug und Recht sagen, dass es sich um eine Niedrig-Energie-Sporthalle handelt.“
Drei Säulen macht er dafür verantwortlich: Zunächst sei ein baulicher Wärmeschutz vorgesehen. Das bedeutet, dass Fenster, Dächer und Böden besser definiert seien als es der Mindeststandard vorsehe. „Zum zweiten werden wir in dieser Sporthalle konsequent Wärme zurückgewinnen.“ Das erfolgt mittels eines Wärmetauschers. Schließlich verhilft der Einsatz erneuerbarer Energien zu einer Warmwasserversorgung von 30 bis 40 Prozent. Hierzu wird eine Solaranlage installiert.
„Mit dieser Halle wird auch der Steuerzahler geschont“, weist Maas noch auf die Baukosten von circa 2 Millionen Euro hin. Auch Bürgermeister Wolfgang Pantförder zeigte sich von dem Projekt angetan. „Bislang hatte die Schule eine Sporthalle mit starker Bergbauprägung“, äußerte er sich sehr vorsichtig, um dann klarzustellen: „Man muss sich beim Fußball entscheiden: Spielt man bergrauf oder bergrunter.“ Zwar seien schwierige Verhandlungen mit der Deutschen Steinkohle vorangegangen, aber es seien gute Ergebnisse über Entschädigungen erzielt worden.
„Die Ausschreibungen laufen bereits und es gibt eine rege Nachfrage.“ Anfang August dieses Jahres soll mit der Bauphase begonnen werden. Projektleiter und Architekt Volker Asche ist sicher: „Dann muss Gas gegeben werden, damit die Fertigstellung im nächsten Jahr garantiert ist.“

