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„Ümmer wier nachts üm veer“

Haltern (rk). Die Plattdeutsche Bühne Haltern, die im vergangenen Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feierte, lädt zu ihrem neuen – natürlich plattdeutschen – Theaterstück „Ümmer wier nachts üm veer“ ein, das am Sonntag, 25. Januar, ab 16.30 Uhr in der Aula des Halterner Schulzentrums, Holtwicker Straße (am Bahnhof) startet. Der Eintritt für diese Komödie in drei Akten von Rolf Sperling und Stefan Bermüller, Plattdeutsch von Jan Harrjes, bearbeitet und übertragen von Heinz Kallhoff, beträgt 7 Euro.

Die weiteren Aufführungen sind am Samstag, 31. Januar, ab 19 Uhr und an den beiden Sonntagen, 1. und 8. Februar, ab 16.30 Uhr. Im Vorverkauf gibt«s die Karten in den Geschäften Kortenkamp, Markt 2, und Bilkenroth, Merschstraße 2.

Immer wieder nachts um 4 Uhr wird Junggeselle Thomas im Schlaf gestört. Denn dann streiten sich nebenan lautstark seine Nachbarn Frank und Susanne Bremer. Diese nächtlichen Ehekrisen enden regelmäßig damit, dass Frank bei seinem Freund und Nachbarn Thomas Zuflucht sucht, sehr zu dessen Verdruss. Auch in dieser Nacht spielt sich diese Szene wieder ab.

Doch diesmal ergeben sich daraus ungeahnte Komplikationen: An diesen Turbulenzen sind nicht nur Franks zänkische Ehefrau Susanne und Thomas« in Köln lebende Freundin Tanja beteiligt, auch Lieselotte Lindemann, die als fürsorgliche Tante in Thomas« Wohnung für Ordnung sorgt, greift weitere Unruhe stiftend in das erotisch aufgeladene Geschehen ein, begleitet von dem etwas tapsigen Hausmeister Willy Müller. Und auch Tina, 15-jähriger Teenager und Tochter des Ehepaares Bremer, trägt nicht gerade zum häuslichen Frieden bei.

So verdächtigt schließlich jeder jeden schlimmer Verfehlungen, hinter jeder Tür, in jedem Schrank lauern Überraschungen. Natürlich lösen sich nach den drei Akten dieser turbulenten Boulevardkomödie letztlich alle Verwicklungen in Wohlgefallen auf. Denn alles ist ganz harmlos und nichts so zweideutig, wie es schien.

Unter der Regie von Uli Bakcmann spielen

Reiner Gerdes, Maritha Hütter, Doreen Wiggershaus, Karl-Heinz Füßner, Christoph Sebbel, Doris Niklas und Katharina Wittek, Souffleusen sind Elisabeth Sasse und Gisela Langenbahn, und um die Maske kümmert sich Petra Geilmann.

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