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Am Ende der 10. Klasse schon ein Ausbildungsplatz?

Marl. Vielen Jugendlichen fällt es heute schwer, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden. Aus dieser Tatsache heraus entstand die Idee zu einem Projekt, 300 Schülern in der Emscher-Lippe Region eine nahtlose Einmündung in die berufliche Ausbildung zu ermöglichen. Durch gezielte Förderung der Ausbildungsreife und Motivation sowie praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt soll den Jugendlichen ein leichter Übergang in die berufliche Ausbildung ermöglicht werden.

Die Willy-Brandt-Gesamtschule (WBG) bietet Schülern die Möglichkeit, an diesem Projekt teilzunehmen. Dabei ist die systematische Zusammenführung der Einzelbausteine Kompetenzcheck, Information, Schnupperpraktika, Schulpraktika, freiwillige Langzeitpraktika, Beratung, Betreuung und Vermittlung grundlegender Gedanke. Durch kontinuierliche Begleitung der Schüler über die Jahrgänge 9 und 10 hinweg wird das Erreichen der erarbeiteten Ziele gewährleistet.

Durch die enge Zusammenarbeit der WBG mit Betrieben soll der Übergang in ein Ausbildungsverhältnis sichergestellt werden. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, arbeitet die Gesamtschule eng mit Diplompädagogen und Bildungsreferenten von „Move on Work“ zusammen, die über langjährige Erfahrung mit jugendlichen Ausbildungs-und Arbeitsplatzsuchenden verfügen.

Über zwei Jahre sollen alle Teilnehmer ihre Fähigkeiten und Interessen herausfinden und anhand dieser Ergebnisse verschiedene Berufsfelder kennenlernen. Im weiteren Verlauf werden die Schüler bei Unternehmen in der Region mittels freiwilliger Praktika eingesetzt, um die Arbeitswelt und deren Anforderungen zu erkunden.

Zur Zeit nehmen Schüler der Willy-Brandt Gesamtschule mit großer Begeisterung an diesem Projekt teil und verbinden ihre Teilnahme natürlich mit der Hoffnung, am Ende der zehnten Klasse bereits einen Ausbildungsvertrag in der Tasche zu haben.

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