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Schnee weg, aber Ende der Eiszeit nicht in Sicht

FOTO: Mengedoht

Vest (eib). Der Schnee ist weg, zurück bleibt tückische Kälte. Und der Wunsch, das eigene Auto von zersetzenden Salzkrusten zu befreien. Vor einer Marler Waschanlage stauten sich die Autos bis über eine Kreuzung zurück, bei einbrechender Dunkelheit hatte sie 300 Autos wieder aufgehübscht – ein Rekord.

Die Klagen der Marler über die mangelhafte Schneebeseitigung durch den Zentralen Betriebshof sorgte bei der CDU für den Vorschlag, die Stadt solle Partnerschaften mit Unternehmen eingehen, damit wichtige Kreuzungen schneller geräumt werden. Bei den unmittelbar Beteiligten aber auch für Stress. So rutschte ein vollbeladenes Streufahrzeug in Sinsen von der Straße. Mitarbeiter erzählten, der Fahrer habe sich erst kurz zuvor einen Finger bei der Arbeit gequetscht.

In Dorsten mussten Schächte erst mit dem Brenner vom Eis bereit werden, bevor der Deckel geöffnet werden konnte.

Datteln warnt davor, dass bei Tauwetter der Wasserabfluss in die Kanalisation durch Eis-und Schneemassen blockiert sein könnte. Die Folge: Auf den Straßen bleibt Wasser in Pfützen liegen, das durch vorbeifahrende Autos hochspritzt und bei einsetzendem Frost zu gefährlichen, spiegelglatten Eisflächen werden kann.

Tiefbauamt und Betriebshof der Stadt Datteln machen deshalb darauf aufmerksam, dass es im Interesse aller Bürger ist, wenn Anwohner die Gulli-Deckel vor ihrer Haustür freischaufeln, damit das Wasser so schnell wie möglich abfließen kann. Bei über 8.000 Gullis schaffen es die Mitarbeiter des Betriebshofs aus zeitlichen und personellen Gründen aktuell nicht, alle Zuflüsse zur Kanalisation freizulegen.

In Marl kümmerte sich die CDU um einen anderen Aspekt der kalten Jahreszeit: Sie bot der Caritas die Container an der Grubenausbauwerkstatt an, damit dort vorübergehend Obdachlose unterkommen können. Und im Hans-Katzer-Haus am Lipper Weg wurden zusätzlich warme Mahlzeiten angeboten.

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