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Anerkennung für Integrationsmaßnahmen

RE. Der Rat der Stadt Recklinghausen hat auf Vorschlag der Ratskommission für Behindertenangelegenheiten im Mai 2001 die „Leitsätze behindertenfreundliche Stadt Recklinghausen“ beschlossen. Darin heißt es, dass es zur Verwirklichung dieser Leitsätze in konkreten Maßnahmen der Mitarbeit aller Recklinghäuser Bürger, Betriebe, Unternehmen, Organisationen, Verbände und Vereine bedarf. Anlässlich des Europäischen Tages der Menschen mit Behinderung, der im Dezember begangen wird, wollen Stadt und Ratskommission besondere integrationsfördernde Leistungen öffentlich durch eine Anerkennungsurkunde würdigen und auszeichnen.

Die Auszeichnung kann vergeben werden für integrative Projekte, etwa in Freizeit, Kindergarten, Schule, Sport, Unternehmen, die behindertengerechte Ausstattung von Gebäuden oder andere Aktivitäten, die nicht berufs-oder produktbedingt sind und die der Teilnahme von Menschen mit Behinderung am öffentlichen Leben oder ihrer Freizeitgestaltung dienen. Über die Vergabe der Auszeichnung entscheidet unter dem Vorsitz des Bürgermeisters eine Jury, in der Mitglieder der Ratskommission und der örtlichen Arbeitsgemeinschaft für Behindertenangelegenheiten vertreten sind.

Vorschläge für die Auszeichnungen können bis zum 15. Oktober schriftlich bei der Stadt Recklinghausen, Fachbereich Soziales und Wohnen, Barbara Ehnert, Stadthaus A, 45655 Recklinghausen eingereicht werden.

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