RE (om). Der 1. FFC Recklinghausen verstärkt sich außerhalb des grünen Rasens und präsentiert Andreas Kuhn als neuen Sportdirektor. Kuhn wechselt vom Frauenfußball-Bundesligisten SG Essen-Schönebeck, wo er seinen noch bis 30.08.2008 laufenden Vertrag vorzeitig beendet, zum 1. FFC Recklinghausen. Das ehemalige Mitglied des Organisationskomitees der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland tritt zum 1. Mai in seiner neuen Funktion an. Am 23. April will der Verein ihn der Öffentlichkeit vorstellen. Dann will Vorsitzender Georg Pointke auch erklären, wie die Kooperation mit Schalke 04 ausgebaut werden soll.
Rathäuser und
Erinnerungen
RE (om). Die zum Rathausjubiläum erschienene Broschüre „Die vier Rathäuser von Recklinghausen“ lässt offenbar die Recklinghäuser in ihren Erinnerungen kramen. So meldete sich nicht nur der Sohn des damaligen Bauleiters. Auch über die erste Telefonistin im Rathaus, die dort -absoluter Stand der damaligen Technik -die drei Amtsleitungen und die interne Vermittlung betreute, wurde Näheres bekannt. Luitgard Nolte brachte der Öffentlichkeitsarbeit ein Foto der hübschen jungen Frau. Dieter Küper, Chef der Plattdeutschen Bühne, schickte die Festschrift zum 80jährigen Bestehen mit Verweis auf die Seite 82. Dort steht in einem fiktiven Brief »So was das fröher in Riäckelkusen«: „Villicht denks Du ouk noch an Mariechen Spengler, de daomaols as 14jäöhrige Deern as Telefonistin in n Dennst gong. Öhre Süster Martha was doch Jaohre later Vörzimmerdame bie den ersten Stadtverordneten. Jau, dat was daomaols wat Uitergewüöhnlicket. Jede eenfache Börgersdochter har fröher doch to hieraoden un Hues, Mann un de Kinner versuorgen. Berufstätige Fraulü wassen in de Tied ne Rarität.“

