Schwester Helanata betreut sozial Schwache und wird heute 70!

Schwester Helanata (rechts) und Bruder Christopehrus (rechts) gemeinsam mit Besuchern des Gasthauses.
Recklinghausen (sl). 70 Jahe? Am heutigen Samstag? Wenn man Schwester Helanata gegenübertritt kann man sich das kaum vorstellen. Die Frau sprüht förmlich vor Energie und Begeisterung für ihre Arbeit. Mit knapp 20 Jahren trat Schwester Helanata 1958 in die Gemeinschaft der Hiltruper Missionsschwestern ein. Ihr Lebensweg führte die in Oberhausen geborene Christin über Hamm, Mayen und Hiltrup schließlich 1995 nach Recklinghausen. Dort ist sie vor allem im Gasthaus der Gastkirche und im Eine Welt Laden tätig: „Ich habe drei Arbeitsschwerpunkte”, beschreibt Helanata ihr Schaffen. Da ist die Arbeit mit den Tagesgästen im Gasthaus, die Betreuung von Straffälligen und ihr Engagement für die dritte Welt. „Bei allem geht es mir darum, den Menschen als Menschen mit Würde zu sehen. Jeder hat diese Würde, oft ist sie verschüttet, aber wir versuchen den Menschen dabei zu helfen, ihre Würde wieder zu entdecken.”
Das sei keine einfache Arbeit, erklärt sie, aber eine die ihr zutiefst wichtig ist. Ihr Ziel? „Am Besten wäre, es, wenn wie überflüssig wären, wenn es keine Armut mehr gäbe und kein Leid, aber so weit wird es wohl nicht kommen.” Aber sie arbeitet daran, Leiden und Armut zu lindern. Auch in Quisqueya in der Dominikanischen Republik. Dort haben die Freunde der Gastkirche einen Mittagstisch für Kinder und Jugendliche finanziert. „Das war eine gute Sache und hat den Menschen geholfen, aber nun wollen die Jugendlichen etwas lernen und auf eigenen Beinen stehen”, so die engagierte Ordensfrau. Zun ihrem Geburtstag wünscht sie sich Spenden, um Jugendlichen bei der Erfüllung ihres Traumes zu helfen: Herzlichen Glückwunsch, Schwester Helenata.
Wer Schwester Helenatas Wunsch erfüllen möchte, kann dies über die Sparkasse Vest, Kontonummer: 29215 Blz 426 50150 tun.

