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Flammenmeer in Schermbecker Gärtnerei

Schermbeck. Am späten Mittwochabend (9. April) kam es zu einem Großbrand in einem Gärtnereibetrieb in Schermbeck. Als die ersten Löschfahrzeuge an der Straße Linnenhee gegen 23 Uhr eintrafen, brannten vor einem riesigen Gewächshaus zunächst gestapelte Kunststoffpaletten und andere Materialien. Schnell dehnte sich der Brand aus und griff auf das 100 mal 75 Meter große Gewächshaus über. Meterhoch schossen die Flammen in den Nachthimmel.

Die Einsatzleitung der Feuerwehr forderte Unterstützung aus der Nachbargemeinde Dorsten an. Aus über zehn Rohren wurde der Brand von über 90 Feuerwehrleuten bekämpft. Augenzeugen wollen vom Brandort ein verdächtiges Fahrzeug wegfahren gesehen haben. Da die Flammen auch am Boden vor dem Brandort hoch loderten, sah es nach verschüttetem Brandbeschleuniger aus. Die Kripo entnahm am Brandobjekt Bodenproben. In der Umgebung und im unmittelbar angrenzenden Dorsten gab es in den letzten Wochen zahlreiche Brandstiftungen. Ob dieser Brand auch auf das Konto der Feuerleger geht, ist noch nicht bekannt.

Die Löscharbeiten dauerten bis in den frühen Morgenstunden des Donnerstag. Es entstand Sachschaden in Höhe von cirka 500.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.


Nur noch ein verkohltes Stahlgerippe blieb vom Gewächshaus übrig. Fotos: Bludau

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