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CDU: Schachtstraße für Schwerlaster sperren

Marl. Neuer Vorstoß zur Entlastung der Schachtstraße und ihrer Anlieger: Die CDU beantragt eine Sperrung für den Schwerlastverkehr ab 12 Tonnen. Denn wegen der desolaten Haushaltslage sei weder mit Flüsterasphalt zu rechnen noch mit einer grundlegenden Sanierung der Straße.

Die Diskussion über den Zustand der Straße und über Lösungsmöglichkeiten dauert inzwischen seit Jahren und war schon so weit gediehen, dass über den Wegfall aller Straßenbäume geredet wurde. Zuletzt ging es um die Frage, wie viel denn die Anlieger beitragen müssen, wenn ihre Straße saniert wird.

Bereits im September 2007 hat die CDU die Sperrung für Schwerlaster angeregt, war aber an dem Hinweis gescheitert, die Schachtstraße sei eine Kreisstraße, die Lkw-Verkehr erlaube. Wenn erst mal die (damals geplanten) Kanalarbeiten im Gange seien, würden sich auch Lkw-Fahrer umorientieren, die die Straße als Abkürzung oder als Umgehungsstrecke für Mautgebühren nutzen.

Die Belastung könne nicht länger hingenommen werden, so argumentiert jetzt die CDU, die Schäden nähmen weiter zu.

Marl solle es doch so wie Berlin machen und die Straße für den Schwerlastverkehr sperren. Die Wohnbevölkerung müsse vor Lärm und Abgasen geschützt werden. Schließlich führe die Schachtstraße an Schulen und Altenwohnungen vorbei. Die „funktionswidrige Nutzung“ habe „nicht den Charakter einer ortsüblichen, dem Gebiet entsprechenden Verkehrsbelastung, die die Anwohner dauerhaft hinzunehmen haben“, so die CDU.

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