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Mehr als 300 Boote werden Opfer von Flammen

Haltern. In der vergangenen Nacht sind bei einem Brand in einem Bootshaus am Halterner Stausee mehr als 300 Boote zerstört worden. Wie die Polizei mitteilte, brannte das 30 x 30 Meter große Bootshaus an der Strandallee in voller Ausdehnung. Ein Verdächtiger (61) aus Haltern wurde festgenommen.

Gegen 1.50 Uhr war aus bisher noch nicht geklärter Ursache das Feuer ausgebrochen. Ein auf dem Gelände befindlicher Flüssiggastank musste durch die Feuerwehr zunächst gekühlt werden, außerdem wurde eine auf 200 Meter erweiterte Gefahrenzone eingerichtet. Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern ab. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren über Stunden im Einsatz. Neben der Feuerwehr waren auch das THW, die DLRG und der Malteser Hilfsdienst im Einsatz.

Wolfgang Kiski, Geschäftsführer der Bootshausgesellschaft Sebbel, schätzt den Sachschaden auf mehr als 400.000 EUR. Er gibt an, dass im Winter etwa 300 bis 400 Boote, Segelboote und auch Trainingsboote der Jugendlichen im Verein, eingelagert sind. Die Boote und anderes Inventar wurden völlig zerstört.

Ein 61jähriger Mann aus Haltern am See wurde festgenommen, da er im Verdacht steht, zumindest fahrlässig den Brand verursacht zu haben. Weitere Angaben hat die Polizei zu dem Mann nicht gemacht. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

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