
Vest. Es ist geschafft: In zahlreichen Gesprächsrunden haben die Verantwortlichen des Kreises Recklinghausen und des Kreissportbundes Recklinghausen den jetzt vorliegenden Pakt für den Sport erarbeitet. „Ich freue mich sehr, dass wir trotz finanziell schwerer Zeiten gemeinsam den Pakt für den Sport geschlossen haben. Sport ist ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität der Bürger. Gemeinsam mit dem Kreissportbund Recklinghausen setzen wir uns als Kreisverwaltung dafür tatkräftig ein“, sagte Landrat Cay Süberkrüb.
Hart aber fair waren die Diskussionen, die zu einem Pakt führten, unter den die Vertreter des Kreises Recklinghausen, Landrat Cay Süberkrüb und Kreisdirektor Roland Butz sowie die Vertreter des Kreissportbundes Recklinghausen, Präsident Wilhelm Burrichter und der Vizepräsident Wolfgang Temme ihre Unterschriften setzten.
Ziel des Paktes für den Sport ist es, die Sportentwicklung im Kreis Recklinghausen, unter Wahrung der Autonomie der Sportvereine und – verbände, in allen Bereichen nachhaltig zu fördern und gleichzeitig den Konsolidierungszwängen des Kreises Recklinghausen Rechnung zu tragen.
Zu den zwischen Kreis und Kreissportbund vereinbarten Arbeitsbereichen gehören die Sportpolitik, Sportstätten und –räume, der Sport der Älteren, Bewegung und Gesundheit, der Kinder- und Jugendsport in all seinen Facetten, das regionale Bildungsnetzwerk sowie die Qualifizierung im Sport.
Der Pakt für den Sport regelt auch die finanzielle Basis des Kreissportbundes Recklinghausen und stellt die Wahrnehmung seiner Aufgaben in den nächsten fünf Jahren – der Laufzeit des Paktes – sicher.
Kreis und Kreissportbund Recklinghausen hoffen, dass der Vertrag ein Anstoß für die Stadtsportverbände und die Städte im Kreis wird, ihrerseits in Gespräche über einen Pakt für den Sport in Ihren Städten einzusteigen, soweit noch nicht geschehen.

