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Gesellschaft soll Immobilien vermarkten

Marl. Die CDU drängt erneut darauf, dass in Marl eine Grundstücksvermarktungsgesellschaft gebildet wird. Sie könnte sich als erstes um das Baugebiet der ehemaligen Haardschule kümmern.

In den letzten Jahren sei deutlich geworden, so die CDU, dass die Vermarktung von Immobilien „weder professionell noch wirtschaftlich optimal“ erfolgt sei, wie der Schillerpark und die Marienschule bewiesen hätten. Wegen des Personalabbaus in der Verwaltung (120 Stellen) und die finanziellen Einschränkungen durch den Stärkungspakt seien die Spielräume für die Erschließung und Entwicklung städtischer Flächen bis zur Baureife und Vermarktung gering. Deshalb biete sich die Bildung einer Grundstücksvermarktungsgesellschaft an, die sich der Hilfe kapitalkräftiger und auf dem Immobiliensektor tätiger Partner bedienen könnten. Die Stadt würde Immobilien und das baurechtliche Fachwissen in die Gesellschaft einbringen. Am Ende würden Kaufkraftbindung, erhöhte Schlüsselzuweisungen und Erträge zur Sanierung des Haushaltes stehen.

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