Marl. In der Marler LWL-Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie wird demnächst die Ambulanz vergrößert. Dazu wird ein bereits bestehendes Gebäude umgebaut, aufgestockt und mit einer neuen Glasfront versehen. So entsteht zusätzlich ein neuer, heller Eingangsbereich mit einem Infopoint für Besucher und Patienten der Klinik.
Darüber informierte LWL-Krankenhausdezernent Dr. Meinolf Noeker bei seinem Jahresgespräch in Marl.
Noeker lobte die fachlich hoch qualifizierten Leistungen und das unter schwierigen gesundheitsökonomischen Rahmenbedingungen erzielte wirtschaftliche Betriebsergebnis.
Besonders zu Buche schlage die unzureichende Finanzierung der nötigen Baumaßnahmen durch das Land. Immer weiter auf gehe zudem die Schere zwischen den Kosten für die Tarifsteigerungen beim Personal und dem Budget, das die LWL-Kliniken von den Krankenkassen erhalten.
Zudem stehe den psychiatrischen Kliniken eine weitere Herausforderung ins Haus, wenn voraussichtlich ab 2015 das „Pauschalierende Entgeltsystem Psychiatrie-Psychosomatik“ genannt, kommt. Noeker: „Für viele Kliniken werden sich damit zusätzliche Einbußen ergeben.“ Dennoch verbreitete Noeker auch Zuversicht: „Die LWL-Kliniken sind das Rückgrat der psychiatrischen Versorgung und unverzichtbar.“

