Herten. Der Netzbetreiber Hertener Stadtwerke wirft dem Energielieferanten Teldafax mangelnde Zahlungsmoral vor. Wie die Stadtwerke heute mitteilen, sei der Lieferant, der in Herten rund 250 Strom-Kunden hat, beim örtlichen Netzbetreiber trotz wiederholter Mahnungen in erheblichem Verzug mit den Zahlungen fälliger Strom-Netzentgelte.Sollte bis zum kommenden Freitag (11. März 2011) kein Zahlungseingang bei den Hertener Stadtwerken verzeichnet werden, drohen Teldafax die Kündigung des bestehenden Lieferantenrahmenvertrags für Strom und der Entzug des entsprechenden Netzzugangs.Für Teldafax-Kunden in Herten würde das bedeuten, dass sie ihren Strom nicht mehr über ihren bisherigen Lieferanten beziehen. Die Energieversorgung dieser Kunden ist jedoch gesichert, da in diesem Fall der Grundversorger – also die Hertener Stadtwerke – die Energielieferung übernimmt. Das Energiewirtschaftsgesetz sieht vor, dass die Kunden in den Tarif der Grund-und Ersatzversorgung überführt werden.„Als Netzbetreiber haben die Hertener Stadtwerke keine andere Wahl, als den Zugang für das Hertener Netz bei ausstehenden Zahlungen zu entziehen“, so Ludger Triffterer, Bereichsleiter Verteilnetzbetrieb.Betroffene Teldafax-Kunden können sich bei Rückfragen an den Netzbetreiber der Hertener Stadtwerke wenden (Telefon: 02366/307-0).

