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Das war die Woche in Dorsten

Popshop ist dicht

Seit zweieinhalb Jahrzehnten spielte hier die Musik, jetzt ist Schluss. „Pop-Shop“, der Plattenladen im Schatten des Kirchturms von St. Agatha, hat dem Zeitgeist nachgegeben. Einst wurden im dem früheren Fleischergeschäft Platten verkauft, 1991 übernahm Jochen Brinks den Laden, jetzt wird Musik meist im Internet gekauft. Ein Laden wird dafür nicht gebraucht.

Wirtschaftsgespräch

Hauptredner des diesjährigen Wirtschaftsgespräches der Stadt Dorsten wird der Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe Bodo Hombach sein. Die Veranstaltung findet am 2. März statt.

Geld-Kreislauf

Einen fatalen Geld-Kreislauf beklagt die Dorstener CDU: Höhere Zuweisungen an die Städte (die hohe Soziallasten zu tragen haben), werden durch niedrigere Zahlungen an den Kreis kompensiert. Doch der Kreis holt sich das fehlende Geld über die Kreisumlage wieder von den Städten zurück.

Heimatkunde im Museum

Mit 420.000 Euro finanziert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe drei Jahre lang eine zweite wissenschaftliche Vollzeitstelle im Jüdischen Museum. Thema des Projektes: „Heimatkunde“.

Eindrucksvolle Beteiligung

Das Jugendparlament hat seine Arbeit aufgenommen und traf sich zur konstituierenden Sitzung im Ratssaal. 113 Kandidaten hatten sich an den weiterführenden Schulen zur Wahl gestellt, 21 Delegierte (und ebenso viele Stellvertreter) gibt es jetzt. Eindrucksvoll ist die Wahlbeteiligung der 7034 Schüler: Sie lag bei 76 Prozent.

Geschenk

Nachdem der Dorstener Pop Shop Ende letzten Jahres geschlossen hat, schenkte er dem Förderverein der Stadtteilbibliothek „Bibi“ die Verkaufsregale. Hier werden nun CDs und DVDs präsentiert.

Bebauungsplan

Der vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Wohnprojekt Blaue Schule“ liegt öffentlich aus. Auf dem Ex-Schulgelände in Barkenberg soll ein Projekt zum gemeinschaftlichen Mehrgenerationen-Wohnen verwirklicht werden. Unterlagen kann man im Rathaus (Halterner Straße 5, zweites OG des Haupttreppenhauses) oder im Internet einsehen.

Auf für alte Feuerwehr

Der Dorstener Bauunternehmer Winfried Krukenberg hat die alte Dorstener Feuerwache im Marienviertel erworben. Im Frühjahr will er die Gebäude auf dem 5600 qm großen Areal abreißen, um etwa 18 Einfamilienhäuser zu bauen und zu vermieten. Vorher muss der Löschzug Altstadt in das neue Gebäude im Lippetal umgezogen sein.

Wassermusik

Die Konzertreihe „Wassermusik“ im Wasserwerk Holsterhausen ist zu Ende. Dorit und Kurt Knorre, deren Stiftung die Konzerte ausrichtete, beklagen fehlende Unterstützung von Seiten der Stadt. Dem Hausherrn RWW werfen sie vor, nur noch geduldet und als lästiger Kostenfaktor betrachtet worden zu sein.

Sternsinger

Rund 75.000 Euro haben 580 Kinder bei der Sternsinger-Aktion im Dekanat Dorsten gesammelt. Das sind 5000 Euro mehr als im letzten Jahr.

Bunte Vögel

Mit einem Meister-und zwei Vizemeister-Titeln sind die Dorstener Farbkanarien-Freunde von der Deutschen Meisterschaft in Bad Salzuflen zurückgekehrt. Deutscher Meister und Schauklassen-Bester wurde Reinhardt Hilfert mit einem Kanarienvogel der Klasse Satinet rezessiv weiß.

Marienschule 2.0

Die Gaststätte in der früheren Marienschule hat wieder einen Pächter: Regina Izabela Kraus. Sie will griechische Küche und international Speisen anbieten, im Sommer soll auch der Biergarten geöffnet werden.

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