
Haltern ist winterlich bedeckt, die Temperaturen liegen weit unter null Grad. Die aktuelle Wetterlage lässt derzeit aber nur auf wenigen Seen einen Eisspaziergang zu. In vielen Fällen ist die Eisdecke noch zu dünn. Die DLRG Haltern rät dringend von Spaziegängen über die Seen ab. Eltern sollten ihre Kinder über die Gefahren, die auf zugefrorenen Seen lauern, informieren. Wer es dennoch nicht lassen kann: Das Eis sendet Signale aus, die jeder erkennen sollte. Dunkle Stellen verraten: Es ist noch viel zu dünn. Hier droht Gefahr einzubrechen, also betreten verboten! Wenn das Eis knistert und knackt, am besten flach hinlegen, um das Gewicht zu verteilen und in Bauchlage in Richtung Ufer bewegen. Besondere Vorsicht ist auf verschneiten Eisflächen und an bewachsenen Uferzonen geboten. Besonders tückisch können auch Seen sein, die von Bächen oder Flüssen durchzogen sind. An den Ein-oder Ausflüssen kann innerhalb weniger Meter das Eis deutlich dünner und die Eisqualität völlig anders sein, als auf dem Rest des Sees. Die Ortsgruppe Haltern hat mit Teilen der Feuerwehr den Ernstfall in dieser Woche mehrfach am und auf dem Stausee geübt. „Dazu haben wir einfach ein Loch in das Eis gesägt und ein mehrfach gesichertes »Opfer« ist hineingegangen“, so Thomas Nolde, Technischer Leiter der Ortsgruppe. „Bei der Eisrettungsübung haben wir die Fremdrettung mit verschiedenen Techniken geübt.“

