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Grüne: Kein Dioxin und Schwermetalle

Herten. Ein weiteres Gutachten zu Schwermetallen auf der Halde Hoheward, in Auftrag gegeben von den Grünen, bestätigt die Unbedenklichkeit – trotzdem wollen die Grünen, dass auch in Zukunft die Umgebung des RZR regelmäßig auf Schadstoffe untersucht wird.

Aufgrund eines im August vom RVR veröffentlichten Gutachten eines Diplom-Meteorologen über die Luftschadstoff-Immissionen im Bereich des RZR ist der Haldenaufenthalt im Landschaftspark Hoheward gesundheitlich unbedenklich. Weil aber keine Bodenuntersuchungen vorgenommen wurden, entnahmen Bündnis90/Die Grünen in Zusammenarbeit mit Pro-Herten, „Nur“ (Natur-und Umweltschutz im Vest Recklinghausen) und der evangelischen Kirche in Abstimmung mit einem anerkannten Institut aus dem Münsterland Bodenproben im Haldenbereich.

Diese wurden in einem aufwändigen Verfahren auf Dioxin untersucht, ergaben aber keinerlei Grenzwertüberschreitungen. „Da Industrieanlagen und besonders auch Müllverbrennungsanlagen neben Dioxin nachweislich Schwermetalle emittieren, wurden von uns ergänzende Analysen auf Schwermetall in Auftrag gegeben“, erklärt Grünen-Bürgermeisterkandidat Karl Kneip.

„Das Ergebnis ist erfreulich: Aus gutachtehrlicher Sicht ergibt sich derzeitig kein Handlungsbedarf, da alle entsprechenden Vorsorgewerte eingehalten werden.“ Trotz der RZR-Nähe sind keine Grenzüberschreitungen für Arsen, Cadmium, Blei, Chrom, Nickel, Quecksilber und Zink zu beklagen. Das Gutachten soll auch unter www.gruene-herten.de veröffentlicht werden.

Ungeachtet der Situation wollen die Grünen, dass in einem angemessenen Zeitrahmen im Bereich des RZR auch in Zukunft Untersuchungen als Auflage von dem Regierungspräsidenten als Genehmigungsbehörde gefordert werden. „Es kann nicht sein, dass private Untersuchungen behördliche Stichproben zur Daseinsvorsorge ersetzen.“

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