
Datteln. Auf ganz besondere Art und Weise feierten jetzt 14 Kinder des Städtischen Bewegungskindergartens Abschied vom Kindergartenleben: Schon Wochen zuvor hatten sie Einblick bekommen in das Leben der Indianer, ihre Gewohnheiten, Sitten und Gebräuche kennen gelernt. Sie hatten Geschichten gehört, Tänze einstudiert und sich Indianernamen zugelegt.
Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen fuhren die Kindergartenkinder schließlich ins „Indianerdorf“ nach Recklinghausen-Essel. Verkleidet schlüpften sie in die Rolle als Indianer und machten sich auf den Weg zur großen Schatzsuche im ortsnahen Wald.
Bei zahlreichen Abenteuern und Mutproben konnten die Kinder klettern, balancieren, rennen, springen, schleichen und einander Hilfestellung geben. Nur so kamen sie gemeinsam voran. Dadurch wurden immer wieder auch die Ziele des Bewegungskindergartens eingefordert: Steigerung der Kooperationsfähigkeit, Schulung der sozialen Interaktion und der Körper-Koordination sowie die Förderung der Wahrnehmung.
Zum Abschluss konnten die kleinen Indianer eine große Schatzkiste ins Indianerdorf zurücktragen. Bei „Büffelwurst“, Geschichten am Lagerfeuer klang der aufregende Indianertag aus. Und die Eltern konnten ihre Kinder am Abend wohlbehalten am Kindergarten abholen.

