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Strompreise: Der Staat greift in die Kasse

Vest (sl). Steuern, Abgaben und Umlagen treiben in Deutschland die Energiekosten mit in die Höhe. Nur in Dänemark sind die Staatslasten beim Strompreis noch höher. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Duisburg-Essen, bei der 27 EU-Länder verglichen wurden. Die Untersuchung entstand im Auftrag des Bundesverbandes der Energie-und Wasserwirtschaft. Der Anteil der Staatslasten am Haushaltsstrompreis beträgt in Deutschland rund 42 Prozent. Für die Industrie liegen die Staatslasten bei rund 23 Prozent, das ist der europaweit mit Abstand höchste Wert. Ein weiterer Preistreiber in Deutschland sind laut Studie die teilweise höheren Netznutzungsentgelte. Die Kosten hierfür liegen im europäischen Vergleich im oberen Drittel. Allerdings sei auch die Qualität häufig besser als in anderen Ländern.

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