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„Schwarze Witwe“ lädt zum Friedhofsgeflüster ein

…wenn die Dunkelheit allmählich hereinbricht

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Recklinghausen. Wenn Anja Kretschmer auf Arbeit geht, trägt sie schwarz. Schwarz, die Farbe des Todes und der Vergänglichkeit. Dabei ist sie nicht immer Anja Kretschmer. Als schwarze Witwe, entsprungen dem 19. Jahrhundert, entführt sie ihr Publikum in einer andere Zeit, erklärt ihm was Tauben mit dem Tod verbindet, was ein Leichenbitter ist, warum unsere Vorfahren bis zur Beerdigung Wache am Toten hielten … Anja Kretschmers Bühne ist der Friedhof, meist zu fortgeschrittener Stunde, wenn die Dunkelheit allmählich hereinbricht.

Sterben, Tod und Trauer humorvoll betrachtet

Auf dem Friedhof Suderwich, Frankenweg 14 a, gibt es am Samstag, 7. November 2026, ab 16 Uhr eine besondere Führung. Die Kunsthistorikerin Dr. Anja Kretschmer (lebt in Rostock) schlüpft wieder in die Rolle der „Schwarzen Witwe“, führt Interessierte über den Friedhof und nimmt sie mit auf eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert. Titel der Führung: „Tod und Begräbnis“. Dabei geht die „Schwarze Witwe“ der Frage nach: Wie sind unsere Vorfahren mit den Themen Sterben, Tod und Trauer umgegangen? Humorvoll plaudert sie über das, was uns allen einmal bevorsteht und erzählt von alten Ritualen.

Die „Schwarze Witwe“ war schon einige Male in Recklinghausen zu Gast und hat Friedhofsführungen der besonderen Art auf dem Nord- und dem Südfriedhof angeboten. Nun kommt sie in Kooperation mit der Recklinghäuser Friedhofsverwaltung erstmals nach Suderwich.

Tickets kosten 17 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr. Anmeldung unter www.Friedhofsgefluester.de

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