Marl-Hüls: Reger Austausch zwischen Bürgern und Polizei

Marl. Die Polizei Recklinghausen war am Mittwochnachmittag mit „PräsenzPlus“ in Marl-Hüls im Einsatz. Neben zahlreichen Bürgergesprächen sind auch mehrere Verstöße festgestellt worden. In einigen Fällen blieb es bei mündlichen Ermahnungen, teilweise wurden aber auch Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen geschrieben.
Neunjähriger mit E-Scooter unterwegs – Sicherstellung
Den Einsatzkräften sind mehrere Kinder aufgefallen, die mit E-Scootern unterwegs waren. Zwei der Fahrer waren erst 13 Jahre alt und damit zu jung – erlaubt ist das Fahren eines E-Scooters erst ab 14 Jahren. Deshalb gab es entsprechende Anzeigen. Ein weiterer Fall betraf einen neunjährigen Jungen aus Marl, der mit einem Kinder-E-Scooter unterwegs war. Solche Fahrzeuge sind grundsätzlich nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Sie dürfen ausschließlich auf privaten Flächen genutzt werden. Bei der Kontrolle stellte sich außerdem heraus, dass die Bremsen des Rollers defekt waren. Der Kinder-E-Scooter wurde sichergestellt.
Außerdem wurde gegen einen Mann eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige geschrieben, weil er in der Öffentlichkeit uriniert hatte (Erregung öffentlichen Ärgernisses). Er erhielt außerdem einen Platzverweis.
Bei dem mehrstündigen Einsatz wurde die Polizei vom Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Marl unterstützt. Auch der KOD stellte Verstöße fest und sprach insgesamt vier schriftliche Verwarnungen aus.
Bei den Bürgergesprächen ging es oftmals um das Verkehrsverhalten mit Fahrrädern und E-Scootern, aber auch das Parkverhalten im Bereich der Halteverbotszone des Lipper Wegs war Thema.

