Marler Kinder und Jugendliche sammeln 66.271 Euro

Bild: Eine große Delegation der Sternsingerinnen und Sternsinger besuchte jetzt auch Bürgermeister Thomas Terhorst im Stadthaus und überbrachte den Segen „Christus mansionem benedicat“.
Marl. „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ lautet in diesem Jahr das Thema der Aktion Dreikönigssingen. Auch in Marl machten sich zahlreiche Kinder und Jugendliche der Pfarreien Hl. Edith Stein und St. Franziskus auf den Weg, um für die gute Sache zu sammeln. Zum Abschluss besuchten sie jetzt auch Bürgermeister Thomas Terhorst und überbrachten den Segen „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus).
Doch zuvor musste Marls erster Bürger bei einem kleinen Quiz bestehen. Kurzweilig und ganz im Stile Günther Jauchs bei „Wer wird Millionär“ moderierte Pastoralreferent Wilhelm Heek das Frage-und-Antwort-Spiel. „Wo liegen die Gebeine der Heiligen drei Könige?“, „In welchem Bistum wird die nächste Sternsingeraktion bundesweit eröffnet?“ oder „Wie viele Sternsinger gibt es in Deutschland?“ lauteten einige der zehn Fragen. Letztlich glänzte Thomas Terhorst mit den meisten Punkten, wofür es Gold, Weihrauch und Myrrhe in Form eines kleinen Wandbildes gab…
Blick nach Bangladesch
Letztlich ließ es sich der Bürgermeister nicht nehmen, die Aktion auch finanziell mit einer Spende zu unterstützen. Übrigens kamen in diesem Jahr bis zum 12. Januar 2026 in Marl 66.271,53 Euro zusammen – ein neuer Rekord. „Das ist ein tolles Ergebnis, das die Jungen und Mädchen trotz der Kälte, des Regens und Schneefalls zusammengetragen haben. Vielen herzlichen Dank, dass ihr alle für die gute Sache in unserer Stadt unterwegs gewesen seid“, freute sich auch Thomas Terhorst über die Rekordsumme
Bei der Sternsingeraktion 2026 richtet das Kindermissionswerk den Blick nach Bangladesch. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.

