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Stadtwerke wollen weiter investieren

Marl. Mehr als 1.000 Meter Kabel in diversen Baugebieten haben die Stadtwerke Marl bereits in diesem Jahr verlegt. Und es wird noch weitere Investitionen geben.

Dazu zählen drei bis vier digitale Ortsnetzstationen genauso wie die Netzerweiterung mit unter anderem 18 Niederspannungs-und sieben Mittelspannungsanschlüssen sowie rund 100 Hausanschlüssen. Außerdem wird die städtische Beleuchtung umgerüstet und dabei sparsamer sowie insektenfreundlich.

Die Ortsnetzstationen dienen übrigens dazu, die aus dem Netz gewonnenen Live-Daten zu Strom und Spannung besser beobachten, steuern und so flexibler auf Änderungen von Netzaktivitäten reagieren zu können.

Durch die Arbeit der Stadtwerke und die damit verbundene Investition in das Strom-und Gasnetz werde auch das Anlagekapital der Stadt Marl gesteigert, erklärt Bürgermeister und Gesellschafter Werner Arndt. „Die Verpachtung der Netze war seinerzeit die richtige Entscheidung.“

Es sei eine kluge Entscheidung angesichts der Turbulenzen auf dem Vertriebsmarkt gewesen, lobt Geschäftsführer Dr. Manfred Gehrke, dass keine Vertriebsgesellschaft für Strom und bzw. oder Gas gegründet wurde. So würden risikoreiche Aktivitäten vermieden.

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