Werbe hier
Veröffentlicht in

Haltern erhält die Notunterkunft zurück

Bild: Die Notunterkunft in der Seestadthalle erhält die Stadt zurück. Foto: BR Münster

Haltern. Nach rund einem Jahr Betrieb wird die Notunterkunft in der Seestadthalle in Haltern mit Ablauf des Monats September 2023 wieder geschlossen. Das teilt die Bezirksregierung Münster als Betreiber der Notunterkunft mit.

Die Seestadthalle diente seit Anfang Oktober 2022 zunächst ausschließlich als Unterkunft für geflüchtete Menschen aus der Ukraine. Zu dieser Zeit bot die Unterkunft Platz für insgesamt 282 Menschen. Ab dem 1. April 2023 wurde die Kapazität dann auf 240 Plätze gesenkt, da die Notunterkunft zu einer sogenannten Mischeinrichtung für geflüchtete Menschen aller Nationen umfunktioniert wurde. Die letzten Schutzsuchenden aus der Ukraine verließen Mitte April 2023 die Einrichtung. Von da an und auch jetzt noch dient die Notunterkunft in der Seestadthalle ausschließlich der Unterbringung von Asylsuchenden.

Zum 30. September 2023 enden die Verträge, die die Bezirksregierung Münster mit den Dienstleistern in der Einrichtung abgeschlossen hat, sodass die Unterkunft ab dem 1. Oktober unbewohnt sein wird. Für Rückbauarbeiten ist dann noch genau ein Monat lang Zeit, bevor auch der Mietvertrag zwischen der Bezirksregierung Münster und der Stadt Haltern ausläuft und die Halle an die Stadt zurückgegeben wird.

Werbe hier