Marl. In der Stadtmitte soll wie bekannt der „Spielplatz der Nationen“ entstehen. Bei der zweiten Planungswerkstatt am 10. Dezember um 15 Uhr im Ladenlokal der Diakonie (Merkurstr. 15) sind wieder Ideen von Kindern und Anwohnern aus dem Ortsteil gefragt.
Die neue Spielstätte soll zum zentralen Treffpunkt in dem von Nationalitätenvielfalt geprägten Quartier an der Merkurstraße werden (wir berichteten). Als Dreh-und Angelpunkt entstand der Spielplatz im Jahr 1995. Er ist Teil des 21.000 Quadratmeter großen Grünbereiches nahe der S-Bahn-Station Marl-Mitte. In dem Viertel um die Spielstätte herum leben mehr als zwanzig verschiedene Nationalitäten miteinander. Das Quartier verzeichnet damit die höchste Nationenvielfalt im gesamten Stadtgebiet.
Laut Stadtverwaltung belaufen sich die Kosten für Planung und Bau voraussichtlich auf rund 616.000 Euro. Der Bund beteiligt sich an der Finanzierung mit 75 Prozent der Ausgaben. Das Land Nordrhein-Westfalen steuert 15 Prozent bei.

