Recklinghausen. Wieder ist es zu Übergriffen auf Rettungskräfte der Stadt Recklinghausen gekommen. Sowohl Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes wurden während eines Rettungsdiensteinsatzes angegriffen als auch Einsatzkräfte der Feuerwehr. Zudem musste nach dem Brand an der Trabrennbahn ein Feuerwehrmann im Krankenhaus behandelt werden. Die Stadtverwaltung Recklinghausen verurteilt die Übergriffe auf Einsatzkräfte aufs Schärfste.
Ein 23-jähriger Patient zeigte sich, mutmaßlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln, extrem aggressiv. Nach Beleidigungen zog sich die Besatzung des DRK-Rettungswagen zum Eigenschutz in das Fahrzeug zurück, dann zerschlug der Patient mit dem Ellbogen die Scheibe der Beifahrertür und versuchte auch die Frontscheibe zu zerstören. Die Polizei nahm den aggressiven Patienten in Gewahrsam.
Am selben Tag kam es in Innenstadt zu einem Übergriff. Während eines Einsatzes gegen 22 Uhr stand das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) mit laufendem Motor auf der Schaumburgstraße. Ein Anwohner schien sich dadurch in seiner Nachtruhe dermaßen gestört zu fühlen, dass er aus seiner Wohnung das Einsatzfahrzeug mit einem Glaskörper bewarf.
„In beiden Fällen werden wir seitens der Verwaltung Strafantrag gegen die Angreifer stellen“, so Bürgermeister Christoph Tesche.

