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Hüls macht sich fit

Marl. Das frühere Schräder-Haus in der Hülser Fußgängerzone entwickelt sich zu einem Gesundheitszentrum. Am kommenden Montag (ab 18 Uhr) ist offizielle Eröffnung.

Mit dem neuen Fitness-Sport erweitert Markus Banaschewski das Angebot gewaltig. Auf zwei Etagen gibt es auf 1000 qm alles, was für das körperliche (und auch geistige) Wohlbefinden notwendig ist. Kurse vom Kampfsport bis zum Zirkeltraining, vom Trendsport bis zum Frauensport. Beeindruckend ist die Halle in der Halle, in der sich insbesondere Kickboxer wohlfühlen werden.

„Ich bin hochmotiviert“, erklärt Markus Banaschewski, der bereits seit zwei Jahren auf 500 qm alle Maßnahmen der Physiotherapie anbietet (von Massagen bis zur Behandlung von Sportverletzungen und chronischen Erkrankungen). Mit der Erweiterung des Angebotes wird aus der Praxis ein Sport-und Gesundheitszentrum.

Der Marler Fitness-Markt wird durch die neue Einrichtung in Bewegung gebracht. Seit letzten Montag sind die Geräte in Gebrauch, die Resonanz unter den Besuchern sei großartig. Markus Banaschewski geht davon aus, dass sein Angebot schon bald ausgefüllt ist.

„Ich habe mich nach dem Auszug von Baby-Waltz um eine neue Lösung bemüht“, erklärt Hausbesitzer Hubert Schulte-Kemper die Entwicklung. Alle Bemühungen hätten in der Vergangenheit nicht ausgereicht, um große Käuferströme nach Hüls zu holen. Doch mit dem Gesundheitszentrum Hüls könne man mehr Menschen ansprechen, um sie in die Hülser Fußgängerzone zu holen. Dank des Physiotherapiezentrums konnte das Gesundheitsangebot ausgeweitet werden. In der Planung sei auch eine medizinische Anbindung mit Fachvorträgen oder sogar das Implementieren eines Arztes mit Sprechstunde. „Es ist ein weiterer Versuch einer Attraktivitätssteigerung“, kündigt Schulte-Kemper an.

Er verbindet seine eigenen Aktivitäten mit einem Appell an Politik, Wirtschaft und Verwaltung: Sie mögen Überlegungen anstellen, wie man das Einkaufszentrum Hüls stabilisieren können. Denn nur wenn die Nebenzentren (zu denen unter anderem auch Brassert und Drewer gehören) stabil sind, könne es auch einen stabilen Marler Stern geben, „weil alle voneinander abhängig sind“.

Übrigens werde sich auch die Koch-Oase mit ihren Produkten einstellen auf das Thema Sport und Gesundheit. Und eine Marketingstrategie kündigt Schulte-Kemper auch schon an. Markus Banaschewski pflichtet ihm da bei: Auch in unmittelbarer Nähe des Gesundheitszentrums müsse die Einrichtung noch stärker auf sich aufmerksam machen.

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