Werbe hier
Veröffentlicht in

Neue Anlage mit innovativer Technologie

Marl. Einen dreistelligen Millionenbetrag hat Evonik in Antwerpen und Marl in neue Produktionsanlagen investiert, um die Kapazität für den Weichmacher-Alkohol Isononanol (Marl) und das Antiklopfmittel MTBE (Marl und Antwerpen) zu erhöhen. Denn der weltweite Bedarf steigt jährlich um bis zu fünf Prozent.

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft kam persönlich vorbei, um mit dem Evonik-Vorstandsvorsitzenden Dr. Klaus Engel die Anlage Betrieb zu nehmen. Hannelore Kraft („ich weiß, um was es geht“) verwies auf ihren Chemie-Leistungskurs zu Schulzeiten und lobte das Bekenntnis von Evonik zum Chemiestandort Marl.

Vor einer großen Schar von Gästen legten Kraft und Engel Hand an und kurbelten zu erhaben-dramatischer Musik das riesige Tuch herunter (Text: „Kraft durch Neues“), so dass der Blick frei wurde auf die größte Kolonne im Chemiepark.

„Mit der neuen Technologie verbreitern wir unsere Rohstoffbasis deutlich. Sie ermöglicht uns den Zugriff auf bisher für die chemische Weiterverarbeitung noch ungenutzte Rohstoffströme“, erläuterte Johann-Caspar Gammelin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Evonik Performance Materials GmbH.

40 neue Arbeitsplätze haben die Investitionen gebracht, davon 13 in Marl.

Am Rande konnte MarlAktuell den Evonik-Vorstandsvorsitzenden Engel auch zur Zukunft der Westerweiterung des Chemieparks befragen. Es gebe nichts Aktuelles, erklärte Engel. Der Druck, der damals im politischen Raum gemacht worden sei, sei nicht notwendig gewesen. Das Unternehmen denke immer langfristig. Sobald spruchreife Pläne vorlägen, würde man sich zu Wort melden.

Werbe hier