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1000 neue Arbeitsplätze für Marl

Marl. Der Revitalisierung des Geländes der Zeche Auguste Viktoria in Marl steht nach ersten Erkenntnissen nichts im Wege. Nach der Stilllegung der Zeche Ende des Jahres wollen die Stadt und die RAG Montan Immobilien GmbH dort Gewerbe und Industrie ansiedeln. Erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zeigen, dass eine industrielle und gewerbliche Nutzung des Areals möglich ist.

Untersucht wird ein Gelände in der Bruttogröße von 90 Hektar, das vom aktiven Bergwerk im Süden über die ehemalige Kraftwerksfläche und die Bergehalde bis zum Hafen am Kanal reicht. Dort wollen die Partner ein Gewerbegebiet erschließen und so bis zu 1.000 Arbeitsplätze schaffen. Das Gelände werde eines der wenigen mittelfristig verfügbaren großen Industrieflächen im Ruhrgebiet sein, so Marls Wirtschaftsförderer Gehrke. Es könne zudem aufgrund der Lage und Anbindung eine Tor-Funktion für das Ruhgebiet übernehmen.

Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie könnte im Idealfall unmittelbar nach dem Ende der Bergaufsicht 2020 mit der Vermarktung begonnen werden, weitere Fördermittel vorausgesetzt.

Zwischenzeitlich läuft bereits ein europaweiter Architektenwettbewerb für den Standort. Die Jury von „Europan 13: The Adaptable City 2“ hat jetzt vier Entwürfe von jungen Architekten und Planern für die Endrunde ausgewählt. Insgesamt haben sich 18 junge Teams aus neun europäischen Ländern mit Konzepten für die zukünftige Nutzung und Gestaltung des Bergwerkareals beworben. Der Sieger wird Mitte November gekürt.

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