Herten. Einhundert Jahre ist der Ausbruch des Ersten Weltkriegs her. Damals, wie heute, gab es Opfer von Krieg und Gewalt. Der Volkstrauertag am Sonntag, 16. November, lädt zum stillen Gedenken an die Verstorbenen ein. Auch in Herten finden verschiedene Aktionen statt. Los geht es um 10.30 Uhr am Margarete-Stein-Platz.
Am Volkstrauertrag erinnert man in ganz Deutschland an die Opfer von Krieg und Gewalt, Terrorismus und politischer Verfolgung. In diesem Jahr gestalten Schülerinnen und Schülern der Rosa-Parks-Schule sowie der Verein Siebenbürger Sachsen und der Männergesangverein Eintracht 1877 Herten die Feierlichkeiten. Wie in jedem Jahr gehören auch die Ansprache von Bürgermeister Dr. Uli Paetzel und eine Kranzniederlegung zu den Programmpunkten der Veranstaltung.
Einen weiteren Beitrag organisiert die VHS: Es werden Texte über Krieg, Gewaltherrschaft, aber auch Frieden vorgetragen. Die Erzählungen erinnern an den Ersten Weltkrieg und daran, wie er in Spanien, Italien, Frankreich oder Polen wahrgenommen wurde.
Um 12 Uhr beginnt der Schweigemarsch zum Ehrenmal am Schlosswall Westerholt.

