Marl. Freispruch für einen Marler Hausmeister, der vor dem Landgericht in Essen stand, weil er seinen eigenen Sohn mehrfach zur Strafe in eine Gefriertruhe gesteckt haben sollte (Marl Aktuell berichtete). Auch der Vorwurf der Vergewaltigung seiner Stieftochter war nicht zu beweisen. Die beiden Zeugen hatten sich auffallend in Widersprüche verwickelt, der 48-jährige Marler hatte stets die Vorwürfe bestritten. Bis zur Gerichtsverhandlung hatte er sieben Monate in Untersuchungshaft verbracht. Ganz unbescholten kam er nicht aus diesem Prozess. Wegen Belästigung dreier Mädchen gab es eine eineinhalbjährige Haftstrafe auf Bewährung.

