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Versunkene Schiffe im Schiffshebewerk

Waltrop. Das Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg setzt das Themenjahr „Unterwelten“ der Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe fort. Am Donnerstag eröffnete hier die Ausstellung „Versunkene Schiffe“. Bis zum 5. Juli 2015 führen fünf Beispiele aus der Unterwasser-Archäologie zu Wracks, versunkenen Schätzen und spektakulären Bergungen.

Diese fünf Wracks spiegeln die ganze Bandbreite der Schifffahrt wider – vom Mittelalter bis zum Ersten Weltkrieg und von der Weser bis zum Südchinesischen Meer. Texte und Fotos geben Aufschluss über die Geschichte der Schiffe, ihre Bergung und Konservierung. Dazu werden rund 200 Originalteile in Szene gesetzt, darunter die älteste Schiffstoilette der Welt aus der „Bremer Kogge“ von 1380, Geschirr aus einer 1822 gesunkenen chinesischen Dschunke, ein Lederschuh und Teile der Bordapotheke des Vorpostenbootes „Prangenhof“, das im Ersten Weltkrieg vor der belgischen Küste strandete, sowie die Steinladung aus den Weserkähnen.

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