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Neuer Schub für Marl – versprochen

NRW-Wirtschaftsminister Duin auf dem Neujahrsempfang der Marler SPD

Marl. Der Ratssaal und die Halle waren wieder überfüllt: Zum SPD-Neujahrsempfang im Rathaus kamen mehrere hundert Marler und viele prominente Gäste, um NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin zuzuhören und die Ehrungen für ehrenamtliches Engagement zu feiern.

Marl. Der Ratssaal und die Halle waren wieder überfüllt: Zum SPD-Neujahrsempfang im Rathaus kamen mehrere hundert Marler und viele prominente Gäste, um NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin zuzuhören und die Ehrungen für ehrenamtliches Engagement zu feiern.

Es sei der größte SPD-Neujahrsempfang des Ruhrgebietes erläuterte Bürgermeister Werner Arndt stolz und der Minister folgerte daraus, dass es auch der größte SPD-Empfang Europas sein müsse. Arndt drängte den Minister, es komme für Marl nun darauf an, „die Lokomotive unter Dampf zu setzen und Fahrt aufzunehmen“. Aber dafür brauche Marl Geld. „Wir wollen keine Almosen, wir wollen lediglich Gleichbehandlung.“

Duin sprach das große Ganze an: NRW habe Raum für Kreative. Aus dem Klimaschutzgesetz könnten Geschäftsmodelle entwickelt werden, „in denen diese Stadt eine ganz konkrete Rolle spielen kann“. Es gehe darum, ganz konkrete Strategien für diesen Raum anzupacken. Unter der Überschrift „Umbau 21“ solle der Emscher-Lippe-Region ein neuer Schub gegeben werden. „Ich bin dafür bei Ihnen im Wort“.

Werner Arndt hatte angeregt, von den 2,4 Milliarden Kohlesubventionen, die der Bergbau nicht abgerufen habe, könnten doch fünf Prozent (120 Millionen) in die Region fließen. „Wir werden bei uns im Haus das mal durchrechnen“, versprach Duin.

Dank und Urkunden gab es schließlich für vier Jugendverbände: die Jugendfeuerwehr, das Jugendeinsatzteam (JET) des DLRG, die Jugend des Technischen Hilfswerks (THW) und die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB).

Übrigens bekam auch Minister Duin eine Auszeichnung: Den Karnevalsorden des Heimatvereins Colonia.

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