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Viele Chinesen wollen zurück

Vest. Bei den Polen ist der Kreis besonders beliebt, bei Österreichern und Schweizern eher nicht. Aus 57 Ländern kamen die Menschen, die seit letztem Jahr neu im Kreis leben, insgesamt sind es 4077 (341 mehr als 2011). Allein 1034 kamen aus Polen, weit vor Rumänien (607). Dann folgen mit weitem Abstand Türken (246), Serben (185), Bulgaren (174) und Griechen (145).

Ein Blick in die Statistik zeigt, dass immer weniger Türken in den Kreis ziehen und immer weniger in ihre Heimat zurückziehen (368). Ähnlich ist es bei den Polen, von denen 565 zurückgingen.

Aus Afrika kamen 28 neue Bürger, 36 gingen wieder zurück. Die meisten Zuzüge (17) und Wegzüge (13) betrafen Marokko.

Aus Amerika kamen 109 Menschen, davon 72 aus den USA (Brasilien 26, Kanada 9, Kuba 2), 106 gingen wieder zurück (60 in die USA).

Aus zwölf asiatischen Ländern kamen insgesamt 57 Neubürger, 36 alleine aus China (je einer aus Armenien und aus Usbekistan), aber 38 gingen nach China zurück.

Bleibt noch Europa. 2011 schnellte die Einwanderzahl von 51 auf 141 hoch, letztes Jahr waren es 146. Gleichzeitig gingen 57 in ihre Heimat zurück (2000 waren es noch 131). Überraschend auch, dass aus Bosnien und Herzegowina zwar 32 Bürger kamen, aber 49 wieder zurückgingen. Österreich und die Schweiz sind beliebter (als umgekehrt): In beide Länder gingen 66 Bürger, aus Österreich kamen 40, aus der Schweiz 37. Bei den Italienern steigt die Begeisterung für Deutschland: Von dort kamen 106 Bürger, nach dort wollten nur 72.

Übrigens haben die vier kleinsten Städte im Kreis im vergangenen Jahr 19 neue Staatsbürger bekommen: acht Oer-Erkenschwick, vier Datteln, drei Haltern und vier Waltrop. Elf der neuen Bürger sind unter 30 Jahre alt, 16 von ihnen wurden in Deutschland geboren. Die Ausländerbehörde des Kreises ist für die vier Städte zuständig, die anderen Städte haben eigene Ausländerbehörden.

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