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Zu wenig Abiturienten

Vest. Mehr Abiturienten und weniger junge Menschen ohne Hauptschulabschluss – der Kreis Recklinghausen sieht sich auf einem guten Weg. Doch noch immer liegt er im Land hinter dem Durchschnitt.

Waren 2011 noch 518 Schülerinnen und Schüler ohne Abschluss (sieben Prozent), so waren es im letzten Jahr nur noch 389 Schüler (5,4 Prozent). Landesweit sind es aber nur 5,1 Prozent.

Mitgezählt werden auch Schüler, die aufgrund von Behinderungen nicht in der Lage sind, einen Hauptschulabschluss zu erreichen, erklärt Fachbereichsleiter Dr. Richard Schröder (Kreisverwaltung). Würde man dies berücksichtigen, läge die Quote nur noch bei etwa drei Prozent.

Landrat Cay Süberkrüb sieht den Kreis auf einem guten Weg, im Kreis gebe es vielfältige Projekte und Angebote. „Ich bin sehr froh, dass es so viele ineinandergreifende Bemühungen aller Beteiligten gibt. Es zeigt sich, dass die Verknüpfung der Maßnahmen über das Regionale Bildungsbüro und das Projekt ,Lernen vor Ort» im Kreis Recklinghausen ein richtiger Schritt waren“, sagt Süberkrüb.

Erfreut ist der Kreis auch über die Abitur-Quote. Während 2006 noch 24 Prozent die Schule mit dem Abitur verließen, waren es 2012 bereits 32 Prozent. Das ist allerdings noch immer weniger als der Landesdurchschnitt von 34,6 Prozent.

Allerdings beinhaltet die Landesstatistik nicht das Abitur an Berufskollegs. „Vielen ist nicht bewusst, dass jedes Jahr im Kreis über 400 junge Menschen ihr Abitur, also die allgemeine Hochschulreife, an den Berufskollegs erlangen“, sagt Dr. Richard Schröder.

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