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Jetzt sind die Radfahrer dran

Vest. Eine Radtour kann ein romantisches Erlebnis mit manchen Aufregungen am Wegesrand sein. Was 1958 mit „Immer die Radfahrer“ noch eine Filmkomödie mit Heinz Erhardt war, sieht heute auf den Straßen ganz anders aus: Im vergangenen Jahr starben 81 Fahrradfahrer bei Verkehrsunfällen, ein deutlicher Anstieg um 17 Prozent. Jetzt gibt es Aufklärung und Kontrolle. Und am 4. Juni den vierten Blitz-Marathon durch die NRW-Polizei.

„Rasen, zugeparkte Radwege und Abbiegen, ohne auf Andere zu achten gefährden gerade in den Städten die Radfahrer“, so NRW-Innenminister Ralf Jäger. Neben den Autofahrern will die Polizei auch den Radfahrern selbst deutlich machen, dass das Einhalten von Regeln sie schützt. „Die Hälfte der Unfälle, an denen Radfahrer beteiligt sind, verursachen sie selber“, erläuterte der Minister.

Der 24-Stunden-Blitz-Marathon ist ein Baustein einer seit November 2011 verfolgten Strategie. Die Polizei kontrolliert seitdem deutlich mehr, sie kontrolliert flexibler und ist bürgerorientierter. Die Kontrollen werden aktuell veröffentlicht.

Gleichzeitig mit NRW startet der 24-Stunden-Blitz-Marathon in Bayern und Niedersachsen. Auf Vorschlag des NRW-Innenministers findet im Oktober ein bundesweiter Blitz-Marathon nach dem Konzept der NRW-Polizei statt.

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