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Das war die Woche in Dorsten

Finanzlücke

Zwischen Einnahmen und Ausgaben klafft eine Lücke von 14,5 Millionen Euro – so steht es im Haushalt 2013 der Stadt Dorsten, den der Rat in dieser Woche verabschiedet hat. Nach den Planungen soll der Haushaltsausgleich bis 2016 mit Landeshilfe geschafft werden.

Herber Verlust

Es gab keine Fristenkontrolle, keine Vertretungs-Regelung und die Vorgesetzten griffen auch nicht ein. Am Ende bleibt Dorsten auf einem Verlust zwischen 200.000 und 870.000 Euro (über 600.000 wird noch verhandelt) sitzen, weil Unterbringungskosten nicht gegenüber anderen Städten geltend gemacht wurden. Krankheitstage häuften sich im Jugendamt, die Fallzahlen stiegen. Doch statt aufzustocken wurde die Abteilung sogar noch reduziert. Das ist das Ergebnis eines Prüfberichtes.

Brutaler Jüngling

Wegen schwerer Vergewaltigung, Körperverletzung und Beleidigung muss sich ein 17-jähriger Dorstener vor dem Landgericht Essen verantworten. Er hatte zwischen Juni und Oktober 2012 mindestens drei Frauen in Lembeck überfallen. Gleich bei der ersten Vernehmung legte er ein umfassendes Geständnis ab. Die Verhandlungen finden nichtöffentlich statt. Die Staatsanwaltschaft hält den Angeklagten für vermindert schuldfähig.

Gut gespielt

Beim alljährlichen Aktienspiel der Sparkasse Vest belegten die „Bank-Stars“ den dritten Platz: Arnau Tüshaus, Lennart Gertz, Felix Janowitz und Joshua Bitter vom Gymnasium Petrinum. Sie machten aus (virtuellen) 50.000 Euro am Ende 54.000 Euro.

Eine Klasse mehr

Weil die Gerhart-Hauptmann-Realschule keine Anmeldungen mehr annimmt, ist die Zahl bei der Erich-Klausener-Realschule um 33 gestiegen und sie kann somit drei Klassen bilden. Die Gesamtschule Wulfen wird mit rund 170 Schülern sechs Züge bilden, 59 Kinder mussten hier abgewiesen werden. Das Gymnasium Petrinum hat 132 Anmeldungen (fünf Klassen).

Alter Kämpe

Seinen 90. Geburtstag feierte Heinz Esser, der als FDP-Politiker 20 Jahre lang entscheidenden Anteil an der Gestaltung seiner Heimatstadt hatte, bevor er sich 1984 aus der Politik zurückzog.

Wehr gut beschäftigt

Genau 61-mal musste die Freiwillige Feuerwehr Löschzug Altstadt im letzten Jahr ausrücken. Für Aus- und Fortbildung verwendete sie 863 Stunden.

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