
Vest. „Von allen den Bäumen jung und alt.
Von allen den Bäumen groß und kleinVon allen in unserm ganzen Wald.
Was mag doch der allerschönste sein?
Der schönste von allen weit und breit.
Das ist doch allein, wer zweifelt dran?
Der Baum, der da grünet allezeit
Den heute mir bringt der Weihnachtsmann.“
So dichtete Hoffmann von Fallersleben. Doch bevor der Weihnachsbaum seine Pracht entfalten kann, muss er erst einmal transportiert werden. Oft mit dem eigenen Auto.
Damit der Fahrer kein blaues Wunder erlebt, sollten eine Reihe von Tips beachtet werden, mahnt die Concordia-Versicherung.
Grundsätzlich darf der Baum die Sicht des Fahrzeuglenkers nicht beeinträchtigen. Bei Transport im Wageninneren: Plastikfolie auslegen, um unliebsame Überraschungen mit Baumharz zu vermeiden. Wenn die Heckklappe nicht mehr richtig schließt, helfen Spanngurte. Achtung: Blinker, Beleuchtung und Kennzeichen dürfen nie bedeckt sein. Weil durch die geöffnete Klappe Abgase ins Innere des Fahrzeugs gelangen, die Fenster etwas öffnen.
Auf dem Dachgepäckträger sollte die Spitze nach hinten zeigen, damit der Fahrtwind keinen Schaden an den Zweigen anrichten kann. Haltegurte um den Stamm und nicht um die Äste schlingen. Der Baum darf weder nach vorn noch an den Seiten über das Fahrzeug hinausragen. Nach hinten muss er mit einer hellroten Fahne markiert werden, wenn er mehr als einen Meter über das Heck hinausragt.
Beleuchtete Lichterketten passen an den Christbaum, niemals aber als kleiner Weihnachtsgruß auf das Armaturenbrett oder die Hutablage des Autos, sonst kann ein Bußgeld fällig werden.

