Werbe hier
Veröffentlicht in

Ein Grund zum Heiraten

Vest. Feierlich dekoriert präsentierte sich das altehrwürdige Rathaus Mitte der vergangenen Woche. Der 12.12.12 hat die Mitarbeiter des Standesamts und Bürgermeister Wolfgang Pantförder vor eine logistische Herausforderung gestellt, die sie mit Bravour gemeistert haben: 26 Paare, so viele wie nie zuvor, haben sich das Ja-Wort gegeben. Immerhin ist es bis zum 2.2.22 die letzte Gelegenheit gewesen, an einem Schnapsdatum zu heiraten. Das versüßten – dank einer Spende des Bürgermeisters – die Standesbeamten nach vollzogener Trauung mit einem eigens zu diesem Zweck kreierten Lebkuchenherz, worauf das Datum und zwei Ringe aufgebracht waren.

Auch in Herten wurde kräftig geheiratet. 15 Paare haben sind hier in den Hafen der Ehe eingelaufen. Dass dies reibungslos über die Bühne gehen konnte, dafür sorgten sechs Standesbeamte. Auch hier hat sich das Team um Rainer Paesler etwas Besonderes einfallen lassen. Bei einigen Paaren schaute der Nikolaus vorbei und draußen gab es Glühwein und Spekulatius.

In der Chemiestadt trauten sich 12 Paare. Für sie hatten sich die Standesbeamtinnen extra Zeit genommen. Von 9 bis 18.15 Uhr waren sie im Einsatz. Zum Schluss gab es einen Riesen-Regenschirm für Zwei mit dem Aufdruck „Just married“.

In Dorsten hatten zehn Paare reserviert. „Wir hatten aber nur neun Trauungen, weil ein Brautpaar unentschuldigt nicht erschienen ist. Der Standesbeamte konnte sich nicht erinnern, dass während seiner langjährigen Tätigkeit so etwas schon vorgekommen ist“, ärgert sich Pressesprecherin Lisa Bauckhorn.

In Haltern ist scheinbar das Thema Schnapszahl nicht ganz so wichtig. Hier wollten nur fünf Brautpaare in den Hafen der Ehe steuern.

BU: Bürgermeister Wolfgang Pantförder, Martin Groll, Leiter des Standesamtes, sowie die Standesbeamtinnen Anja Besand, Margit Quednau, Petra Hofmann und Birgit Arns

Werbe hier