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Weihnachtsmann schlägt Christkind

Vest Wer bringt eigentlich die Weihnachts-Geschenke? Wie es in diesem Jahr sein wird, wissen wir natürlich noch nicht. Doch im vergangenen Jahr war es eindeutig der Weihnachtsmann – wenn man zusammenzählt, welches die häufigsten Nennungen in den Medien war.

Der Weihnachtsmann hatte mit fast 69 Prozent weit mehr als nur eine rote Nasenspitze vorn. Erst abgeschlagen auf Platz zwei kam das Christkind. Ein Ergebnis, das besonders die Traditionalisten in Deutschland überraschen wird.

Zwischen dem 1. und dem 31. Dezember waren insgesamt 35.632 Beiträge mit Nennung des Weihnachtsmannes erschienen. Damit erreichte er einen „Share of Voice“ von rund 69 Prozent und liegt deutlich vor dem Christkind (10.603 Beiträge, ca 20 Prozent) oder dem Nikolaus (1.908 Beiträge, ca. 4 Prozent). Damit liegt der Nikolaus sogar noch hinter seinem Gehilfen Knecht Ruprecht (6,6 Prozent). Das zeigt eine aktuelle Auswertung der PMG (Presse-Monitor GmbH) Trendanalyse.

Allerdings wird der Weihnachtsmann auch stark kritisiert. So wird ihm vorgeworfen, als Kulturimport das heimische Brauchtum in Ostdeutscland zu verdrängen. Dort wurde sogar für eine „Weihnachtsmann-freie Zone“ geworben.

Deutlich sympathischer und vertrauenswürdiger kommen deshalb der Nikolaus und das Christkind in der Berichterstattung weg. Auch, weil es zwischen beiden eine klare kalendarische Aufgabentrennung zu geben scheint.

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