Recklinghausen. Der Eingangsbereich des Museums im Institut für Stadtgeschichte wird neu gestaltet. Im Rahmen der Neukonzeption und Neugestaltung der Ausstellung zur geschichtlichen Entwicklung Recklinghausens soll bereits der Entree-Bereich den Besucher in eine bestimmte Erwartungshaltung versetzen.
Deshalb ist mithilfe von Schülern aus der Oberstufe des Recklinghäuser Petrinum-Gymnasiums (Jahrgangsstufen EF und Q1), der Architektin Annette Surmann aus Recklinghausen und dem Mediengestalter Harald Wurm aus Engern von November 2011 bis Juli 2012 ein Gestaltungskonzept erstellt worden. Dieses soll als Grundlage für die baulichen Veränderungen des Eingangsbereichs dienen.
Die Neugestaltung des Museums verfolgt das Ziel, über das stadtgeschichtlich interessierte Publikum hinaus, vor allem Kinder und Jugendliche anzusprechen. Schwerpunkte der Ausstellung sollen Bergbaugeschichte, Nationalsozialismus und Migration sein.
Leitfaden des Konzepts ist das Bahnhofsmotiv. Das verrät schon der neue Name für die museale Abteilung: „Retro Station – Nächster Halt Vergangenheit“. Der spezielle Aufenthaltsbereich im Entree des Museums erhält die Bezeichnung „History Lounge“. Diese soll als Zugabteil gestaltet werden. Die beigefügte Dokumentation präsentiert weitere Ergebnisse des Gestaltungskonzepts.

