Vest. Der Stärkungspakt ist neu berechnet worden und die Städte des Kreises profitieren teils ganz gewaltig davon: Oer-Erkenschwick bekommt nun das viereinhalbfache, Herten aber nur ein Prozent mehr.
Auslöser für die Neuberechnung waren falsche Zahlen, die aus den Städten beim Land gelandet waren. Einige Städte hatten sich an der finanziellen Schieflage gestört (darunter Dorsten) und hatten eine Verfassungsbeschwerde angestrengt. Jetzt hat die Landesregierung nachgebessert, ab 2014 gibt es jährlich 20,7 Millionen Euro mehr für die Kreisstädte.
So sieht der Unterschied aus:
Datteln: 4,3 statt 1,9 Millionen
Dorsten 7,2 statt 3,1 Millionen
Haltern 4,1 statt 3,4 Millionen
Herten 11,3 statt 11,2 Millionen
Marl 9,5 statt 6,1 Millionen
Oer-Erkens. 3,7 statt 0,8 Mio
Recklingh. 13,7 statt 11,7 Mio
Waltrop 3,3 statt 2,9 Millionen.
Nur für Oer-Erkenschwick ist noch nicht sicher, ob das Geld auch tatsächlich fließt. Denn den Haushaltsausgleich bis 2021 konnte die Stadtverwaltung noch nicht darstellen. Das will man bis Januar 2013 versuchen.

