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Kirschblüten im Winter

Bild: Die Bewohnerinnen der Hausgemeinschaft St. Barbara Marianne Weber (r.) und Elfriede Weidner (l.) freuen sich gemeinsam mit Betreuungsassistentin Nadine Weidemüller auf die Kirschblüten zu Weihnachten

Herten. Im Ruhrgebiet ist sie vor allem den Bergleuten bekannt: Die heilige Barbara. Aber auch den verschiedenen Rettungsdiensten steht sie als Schutzpatronin zur Seite.

Der Legende nach wurde Barbara, nachdem sie Christin geworden war, von ihrem Vater in einen Turm gesperrt und als sie standhaft blieb, ließ er sie zum Tode verurteilen. Barbara ist die Patronin der Bergleute und Namensgeberin des Barbara-Zentrums in Herten.

Im Jahr 2007 wurde die frühere Barbara-Kirche am Paschenberg abgerissen. Nach einjähriger Bauzeit weihten die katholischen und evangelischen Christen und der Caritasverband das heutige Barbara-Zentrum ein. Zum Namenstag der heiligen Barbara feierten die Bewohner der Hausgemeinschaft St. Barbara, Mitarbeitende und Gäste am 4. Dezember ein Fest. Schüler der EKS und Schulleiterin Luzia Iserloh feierten mit und gestalteten das Programm mit Liedern und Gedichten.

Ein alter Brauch besagt, wenn am Barbaratag kahle Kirschzweige ins Wasser gestellt werden, dann beginnen diese zu treiben und blühen zu Weihnachten. Angelehnt an diesen Brauch verteilten die Mitarbeitenden Zweige an die Bewohner, die zum Weihnachtsfest die Hausgemeinschaft mit blühenden Kirschzweigen schmücken wollen.

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