
Dorsten. Dass die Eröffnung des Media Marktes und der jährliche Katharinenmarkt auf denselben Tag fielen, das hätte beinahe die Stadt an den Rand des Kollaps gebracht: Hunderte von Menschen hatten sich schon vor der Eröffnung um 6 Uhr angestellt. Und bis in den späten Abend war die Altstadt voller Menschen, die dort das bunte Angebot in der Fußgängerzone erleben wollten.
Ordentlich reihten sich die Schnäppchenjäger in eine lange Schlange vor dem Media Markt. Doch als die Türen aufgeschlossen wurden, war Schluss, alles drängte in den Markt, als sei in wenigen Augenblicken alles ausverkauft.
Keine Sorge, wie sich in den Abendstunden zeigte, es war reichlich Nachschub da und die überdimensionalen Einkaufswagen konnten weiterhin gefüllt werden. Zusatzkassen waren eingerichtet, bisweilen schien sich die Elektronik am Ansturm zu verschlocken. 40 Mitarbeiter halfen den Kunden, die Orientierung auf 2800 qm und zwischen 45.000 Artikeln zu behalten.

Die Neugier ging quer durch alle Altersschichten. Schnäppchenjäger wussten ganz genau, was sich hier besonders lohnte. Andere schienen mit Großeinkäufen mehr als eine Familie komplett mit technischem Gerät auszustatten. Große Flachbildfernseher wurden besonders gerne rausgeschoben. Um die neuen XXL-Fernseher auf sich wirken zu lassen, reichte der nötige Abstand zum Bildschirm nicht. Aber es gibt ja noch mehr Öffnungstage.

An denen werden übrigens die Spielkonsolen nicht pausenlos zum Testen bereit sein. Damit Schüler nicht den Verlockungen erliegen, ihren Spaß im Media Markt zu suchen statt in der Schule, werden die Konsolen erst nach Schulschluss eingeschaltet.
Die Eröffnung des 252. Media Marktes in Deutschland war auf jeden Fall gelungen. Auch wenn die Verkehrslage drumherum (wie in ganz Dorsten) am Eröffnungstag recht starke Nerven von den Autofahrern verlangte. Bilder: Eiben/Bludau

